Kleine Tapetenkunde

Tapetenarten

Im Gegensatz zu anderen Wandverkleidungen bedarf die Tapete keiner aufwendigen Montage oder Endbehandlung. Sie ist ein fertig gestaltetes, gut vorbereitetes Industrieprodukt, das nach einem Arbeitsgang seinen Zweck erfüllt. Anspruchsvolle, kostspielige Spezialitäten sollten aber stets angemessen, d. h. vom versierten Fachmann, verarbeitet werden. So vermeidet man Verluste und Enttäuschungen. Nach der klassischen Definition besteht die Tapete aus einer Papier-Trägerschicht, die auf ihrer Oberfläche bedruckt, beschichtet oder strukturiert ist. Statt dessen oder zusätzlich kann man natürliche und synthetische Materialien aufkaschieren (aufkleben) bzw. einbinden. Dadurch hat die Tapete in Erscheinungsbild und Anwendung noch an Vielfalt gewonnen. [Mehr]


RAL-Gütesiegel

Um den hohen Ansprüchen der heutigen Verbraucher nicht nur an das Aussehen, sondern auch an Qualität und Unbedenklichkeit eines Produktes zu genügen, haben sich ca. 40 Tapetenhersteller in einer Gütegemeinschaft zusammengeschlossen. In Verbindung mit dem RAL, Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V., Bonn, und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Institutionen - darunter Umweltbundesamt und Bundesgesundheitsamt - wurden umfassende Gütebestimmungen festgelegt, deren Einhaltung fortlaufend von neutraler Seite überwacht wird. Tapeten mit dem RAL-Gütezeichen garantieren nicht nur die zugesicherte Qualität, sondern auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser so ausgezeichneten Produkte. [Mehr]


Tapeten-Kennzeichen

Qualitätstapeten sind auf der Rückseite gekennzeichnet. Diese Zeichen gelten europaweit und geben wichtige Hinweise über die Qualität und die Verarbeitung der Ware. Der Beipack-Zettel enthält die gleichen bzw. zusätzliche Informationen. Die Bedeutung der wichtigsten Zeichen wird hier erklärt. [Mehr]